Tier- und Pflanzenwelt

Das Känguruh ist durch seinen eigenwilligen Körperbau, die hasenähnliche Kopfform und die hüpfende Fortbewegung jedermann bekannt. Der auffallend große und kräftige Schwanz ist lebensnotwendig für das Tier. Mit seiner Hilfe stützt er sich beim Sitzen ab, und beim Hüpfen dient er zum Abstoßen vom Boden. Känguruhs sind Pflanzenfresser. Die kleinste Art ist nur hasengroß (z. B. Quokka). Die größten Vertreter, das graue und das rote Riesenkänguruh, können bis zu 13 m weit und 3 m hoch springen und erreichen auf der Flucht eine Geschwinigkeit von über 80 Stundenkilometern.

 
Der Dingo ist rostrot , es kommen jedoch auch weiße und schwarze Exemplare vor. Dingos stammen von Haushunden ab. Er gehört nicht zur ursprünglichen Fauna Australiens. Der Dingo erreicht eine Länge von 120 cm. Er lebt in kleineren Rudeln. Seine Beute sind Känguruhs und auch Schafherden.

 
Das größte fleischfressende Beuteltier der Erde ist der Beutelwolf. Er ist heute nahezu ausgestorben. Der "Tasmanische Tiger", wie man ihn wegen der Querstreifen auf dem Rücken nennt, wurde zuletzt 1930 freilebend auf Tasmanien gesehen und wird heute nur noch in Tiergärten gehalten.

 
Der Beutelteufel ist ebenfalls ein Fleischfresser, jedoch kleiner und noch nicht ausgerottet. Er lebt fast ausschließlich auf Tasmanien. Der Beutelteufel ist ein schwarzes kleines Raubtier mit kräftigen stämmigen Beinen und einem mächtigen Schädel.

 
Das Schnabeltier, ein Kloakentier (Mischung aus Säugetier und Vogel), kommt heute nur noch in Neu-Guinea, Ostaustralien und Tasmanien vor. Das Schnabeltier mit seinem charakteristischen Entenschnabel und dem biberähnlichen Schwanz und Fell legt Eier wie die Vögel, säugt aber die Jungen, wie es Säugetiere tun. Das Nachttier, das an Gewässern wohnt, ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Käfern und Fliegen.

 
Der Koala ist ein baumbewohnendes Beuteltier. Er wird ca. 60-80 cm groß und ähnelt einem Bären. Koalas haben ein dichtes grauweißes Fell. Sie ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. 

 
Australien besitzt, ähnlich wie es für das Tierreich zutrifft, auch eine weitgehend eigenständige Pflanzenwelt. Dies gilt auch für Tasmanien und andere Nachbarinseln. Charakteristisch für die Flora sind der Reichtum an immergrünen Gewächsen sowie ganz bestimmte, ungewöhnliche Blütenbauformen. An erster Stelle der typischen Pflanzen stehen die Eukalyptusbäume mit über 600 Arten. Eukalyptusbäume sind die größten Bäume der Welt. Sie erreichen eine maximale Höhe von 130 m.

 

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