20 000 Soldaten und Gäste kamen zur Einweihungsfeier

Anfang Juni 1896 waren die Bauarbeiten am Denkmal soweit abgeschlossen, daß der 18. Juni des Jahres als Termin für die Einweihungsfeier festgelegt werden konnte.
Nachdem Kaiser Wilhelm II., Enkel Kaiser Wilhelm I., das Programm bestätigte, begannen die umfangreichen Vorbereitungen.
Die umliegenden Ortschaften wurden aufgefordert sich für den Empfang der Gäste festlich zu schmücken.

Auf geheimer Reiseroute erreichte Wilhelm II., per Sonderzug die Bahnstation Roßla. Hier holte ihn Fürst Günther von Schwarzburg-Rudolstadt ab.


Kaiser und Fürst auf dem Weg zum Denkmal

Nach der Festrede Prof. Dr. Westphals und einer Ansprache des Kaisers wurde das Denkmal begleitet durch 101 Salutschüsse der Öffentlichkeit übergeben.

Zitate aus der zeitgenössischen Presse

"Da es am Nachmittag des 18. Juni zu regnen anfing, verließen die tausenden von Gästen sehr schnell den Kyffhäuserburgberg. So blieben viele Händler auf ihren Waren "sitzen" und hatten einen großen Verlust zu verzeichnen."
Zitat von Halberstädter Würstchen

"Für den Ausschank von Getränken wurde von der Holzhandlung ein Pappbecher mit dem Motiv des Kyffhäusers angeboten. Im nachhinein eigneten sich diese Becher jedoch nicht für den Ausschank, da sie sich auflösten."