Die Sophisten

Im 5. Jahrhundert v. Chr. gab es in Athen eine Gruppe Gelehrter, die man zu jener Zeit

``Sophisten´´(Weisheitslehrer) nannte. Oft stellten sie sich die Frage: Wie handele ich gut ? Sie hielten Vorträge und unterrichteten gegen hohes Entgeld Söhne aus den oberen Ständen. Ihre Hauptaufgabe sahen sie darin, ihre Schüler im Handeln und Reden für das private sowie das öffentliche Leben auszubilden und den anderen überlegen zu machen. Sie lehrten, dass es keine allgemeingültige Wahrheit und somit auch kein allgemeingültiges Gesetz gebe. Da die Sophisten damit keine objektive Wahrheit kannten, fiel es ihnen nicht schwer, an einem Tag eine bestimmte Sache und am anderen genau das Gegenteil zu beweisen, moralische Begriffe zu verdrehen und zu zeigen, dass ein Meineid sittlich gut und notwendig sei. Indem sie mit ihren irreführenden Reden die sittlichen Grundlagen des Lebens verneinten, sorgten sie unter ihren Zuhörern für viel Unheil . Diese glaubten es gebe weder Gut noch Böse, weder Richtiges noch Falsches.

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